Grenzenlose Heimat?
Ökumenische Ethik und der lokal verwurzelte Kosmopolitismus
DOI:
https://doi.org/10.82527/zthg.v25i1.205958Schlagworte:
Symposion 2020Abstract
Phänomene der Heimat
Lässt sich grenzenlose Heimat denken?
Ökumenische Ethik als Sinnraum verwurzelter Globalisierung
Herausforderungen
Zum Schluss ist an die Eingangsfragen zu erinnern. Ziel war es, die
Möglichkeit zu eruieren, den Begriff der Heimat auf den Erdkreis zu
beziehen. Die Antwort ist ambivalent. Die Entgrenzungsphänomene
der globalisierten Moderne führen keineswegs automatisch zu einer
kosmopolitischen Konzeption. Entgrenzung birgt Gefahren. Sie führt
zu Abschottungen und Nationalismen. Was kann da eine ökumenische
Hoffnung leisten? Sie kann sensibilisieren für die Notwendigkeit, Differenzen
im Horizont des gemeinsamen Erdkreises prozessual zu bestimmen.
Das ist nicht viel, höchstens ein Anfang.